KÜKEN sucht FRAU

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Moderator: Pelzer

Freiburger Satire-Küken
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Little B. wird heute 50 Jahre alt ! Happy Birthday !

Dazu gibts ein passendes Kükator-Video !

ciao, euer Kükator

Wenn jemand aus der Redaktion hier Geburtstag hat, sollte sie/er sich mal bei mir melden. Ich könnte ja dann auch ein passendes Video drehen !
Hallo erstmal !
"The enemy tries to trick us into a battle, what he lost 2000 years ago" (Barry Mc. Guire, Liedermacher, Entertainer) Deutschland braucht die SCHMUSETHERAPIE
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Noch ne verrückte Idee : Demo gegen Zuwendungsmangel und für mehr Schmuseeinheiten mit ferngesteuerten Kuscheltieren.
Vielleicht finden wir ja irgendwo dazu noch ein passende Merkel-Handpuppe.

ciao, euer Kükator
Hallo erstmal !
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Immer wenn Frau Merkel im Stadion weilt, spielen Schweini, Poldi und Co irgendwie so, das sie gewinnen.
Gegen Portugal wurde gut gespielt, obwohl die Kanzlerin nicht dabei war.
Es kann auch der Schluß gezogen werden : wenn Mrs. Merkel im Stadion ist, spielen sie schlecht und gewinnen.

ciao, euer Kükator
Hallo erstmal !
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Guckst du Zählerstand : 144444 ! Krass, ey !
Spanien hat gestern gewonnen !
Und dann heißt es übermorgen : Spanien gegen Schweini, Poldi und Merkel !
Werde am Wochenende einige Geburtstags-Musikvideos provozieren.

ciao, euer Kükator
Hallo erstmal !
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Was ist ein Anagramm ?

Der Begriff Anagramm (von griechisch: anagraphein, deutsch: „umschreiben“) bezeichnet einen Satz, also eine Folge von Wörtern, der durch Umstellung (Permutation) der einzelnen Buchstaben aus einem anderen Satz gebildet wurde. Der Vorgang dieser Buchstabenumstellung wird als Anagrammieren bezeichnet.

Verallgemeinert kann ein Anagramm auch dadurch gebildet werden, dass anstelle eines Satzes beispielsweise nur eine Silbe, ein Wort, eine oder mehrere Zeilen eines Gedichts oder ganz allgemein eine beliebige Textpassage durch Anagrammieren verändert werden.

Im Deutschen wird das Anagramm auch als Letterkehr oder Letterwechsel bezeichnet. Eine spezielle Form des Anagramms ist das Palindrom. Der Text ist hierbei in beide Richtungen lesbar, wobei der Sinn gleich bleiben kann oder sich verändert. Die einfachste Form eines Anagramms ist der Buchstabendreher.

Beispiele für Anagramme: Anna → annA, Lager → regaL, Lager → erLag, aber auch: Anna → Aann, Lager → aegLr.

Also dann ist "Deutschland" ein Anagramm von "Naddel duscht" !

Und nun bitte das Anagramm von "Michael Jackson" bitte ! Auch sehr lustig !

Oder von "Merkel, Schweini und Poldi bei der EM in den Alpenländern."

ciao, euer Kükator
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Leider hats gestern nicht geklappt mit dem Sieg !

Warum eigentlich "leider" ?

ciao, euer Kükator
Hallo erstmal !
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Habe eine Fülle kulturell hochwertiger Kurzvideos mit Anhangtext veröffentlich ! Viel Spaß beim Anschauen !

(Freue mich über die zahlreichen Leser im anderen Forum. Es betrifft die Story "Schweini, Merkel, Poldi, Naddel, Verona, Dieter und Estefania unterhalten sich".)

ciao, euer Kükator
Hallo erstmal !
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !
In einem anderen Forum spinne ich zur Zeit ein modernes Märchen in Dialogform zusammen :
Frau Merkel hat Estefania K. zur Bundespräsidentin ernannt und nun diskutiert sie mit Schweini, Poldi und Co über weitere Pläne, wobei sie selbst immer weniger zu Wort kommt :

Merkel :"Also vergessen wir das Thema "Fußball" und wenden uns den Plänen unserer neuen Bundesprinzessin zu !"

Dieter :"Respekt, Respekt ! Meine EX ist ab sofort berühmter als Frau Merkel ! Das ist nicht schlecht ! Grins !"

Merkel :"Ich bin trotzdem genauso populär wie die Prinzessin !"

Verona :"Ja ne, is klar, ey, Frau Merkel ! Estefania, was willst du in diesem Lande verändern ?"

Estefania :"Also das wären z.B. die Mineralöl-Steuer, der Transrapid, eine Verschönerung der deutschen Innenstädte, die Schmusetherapie, Asylrecht und vieles mehr."

Merkel :"Passt Ihnen unsere Politik nicht, Prinzessin ?"

Estefania :"Sutsche, sutsche, Frau Kanzlerin !"

Schweini :"Was bedeutet "sutsche", Prinzessin ?"

Estefania :"Das ist Hamburger Dialekt ! "Sutsche" bedeutet "sachte" oder "sanft" ! Kenn ich aus dem Ohnsorg-Theater !"

Dieter :"Warst du da mal als Schauspielerin ?"

Estefania :"Nö, aber ich habe einige Stücke im TV gesehen - noch mit Heidi Kabel !"

Verona :"Also dann fangen wir mal an. Was willst du hier im Lande konkret ändern ?"

Estefania :"Erzähl ich gleich !"

Ökemöke :"Also was ist da in Sachen "Transrapid" geplant ?"

Estefania :"Also mein Vorschlag ist folgender : wir könnten einen Transrapid von Köln nach Mallorca bauen !"

Merkel :"Und wo soll die Trasse langführen und wer bezahlt das alles ?"

Naddel :"Einfach die Autobahn Köln-Barcelona sperren und über der Fahrbahn die Trasse bauen."

Merkel :"Und die Wasserstrecke von Barcelona nach Malle ?"

Verona :"Ne Brücke oder so."

Estefania :"Überlegen wir mal genau, wie wir das machen können."

Merkel :"Seit 2 Tagen ist Deutschland wieder eine Monarchie - dank Prinzessin Estefania !"

Verona :"Ein neues Zeitalter hat begonnen !"

Estefania :"Gleich mehr dazu !"

Merkel :"Bundesprinzessin Estefania, was wollen Sie in diesem Lande verändern ?"

Estefania :"Also wir könnten zunächst einmal die Ministerin Frau Schmidt in den vorzeitigen Ruhestand schicken, weil sie das mit der Gesundheitsreform nicht auf die Reihe kriegt !"

Merkel :"Grins ! Nun ja - da läßt sich drüber reden."

Estefania :"Und dann wäre da noch Herr Glos."

Merkel :"Der wird nicht angerührt ! Der bleibt ! Schäuble auch !"

Estefania :"Sicher, Kanzlerin. Steinmeyer bleibt auf jeden Fall, okay ?"

Merkel :"Das geht klar. Der wird bald SPD-Vorsitzender und Kanzlerkandidat und weil ich ihn gut einschätzen kann, ist er mir als Gegner im Wahlkampf auch recht."

Naddel :"Ich will auch einen Ministerposten !"

Dieter :"Hihi ! Welchen denn ?"

Naddel :"Kulturministerin !"

Dieter :"Dieser Amt will ich aber gern selbst übernehmen !"

Verona :"Steinbrück muß weg und Franjo wird Finanzminister und ich werde Vize-Finanzministerin !"

Poldi :"Hammerjoke !"

Estefania :"Ihr seid mir lustig !"

Merkel :"Bitte mehr Ernst in der Diskussion !"

ciao, euer Kükator
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Fortsetzung : Frau Merkel und die Bundesprinzessin

Merkel :"Und was droht uns noch alles ?"

Estefania :"Also mir geht dieser ganze Sozialabbau und Raubtierkapitalismus auf die Nerven ! Ich schlage vor : Heiner Geißler wird Arbeitsminister."

Merkel :"Warum der denn ?"

Estefania :"Weil er noch sozial denken kann. Und überhaupt : wir sollten die Leiharbeitsfirmen abschaffen, denn Arbeiter und Angestelle sind keine Sklaven, sondern Menschen ! Und die Finanzheuschrecken sollten sich bald ganz warm anziehen !"

Ökemöke :"Bravo, Prinzessin ! Du greifst endlich mal hart durch !"

Estefania :"Dann fordere ich lebenslängliche Freiheitsstrafen für alle Frauenhändler und alle Mitglieder von K-O-Tropfenbanden !"

Poldi :"Wäre da nicht auch die Todesstrafe angebracht ?"

Merkel :"Nee, die wollen wir nun echt nicht wieder einführen."

Estefania :"Bin auch gegen die Todesstrafe."

Merkel :"Da sind wir uns ja wenigstens mal einig, Prinzessin !"

Estefania :"Wir werden uns sicher noch öfter einig sein, Frau Kanzlerin. Wenn meine Reformen erst einmal Gestalt annehmen, wird sich dieses Land zum Guten verändern."

Dieter :"Hilfe, sie greift durch ! Ich als Finanzhai muß mich ja auch bald vor ihr fürchten, oder ?"

Verona :"Für dich gilt Gnade vor Recht !"

Naddel :"Ich glaube, dass der Dieter bald seine soziale Seite zeigen wird."

Merkel :"Das will ich aber schwer hoffen ! Die Förderung von Marc MÄDlock war ja mal ein schüchterner, sozialer Lichtblick, Herr Bohlen !"

Estefania :"Und es gibt noch vieles mehr, was ich hier ändern will !"

Poldi :"Unfassbar !"

Schweini :"Prinzessin, machst du trotzdem weiterhin bei der WOK-WM mit ?"

Estefania :"Vielleicht !"

Naddel :"Was willst du politisch noch so alles verändern ?"

Estefania :"Also ich denke da an das Verteidigungsministerium. Aber nun frage ich dich einfach mal, Naddel ! Was würdest du denn gern anders regeln in Sachen Kriegseinsätze und so weiter ?"

Naddel :"Wir können auch ohne Verteidigungsminister leben. Und was den Einsatz in Afghanistan angeht, so finde ich es richtig, dass unsere Politiker der Meinung sind, den Menschen dort irgendwie zu helfen, aber das müssen doch keine Menschen in Uniform machen !"

Dieter :"Und wie denn sonst ?"

Naddel :"Wir ziehen die Bundeswehr ab und schicken stattdessen eine Truppe ausgebildeter Friedens-Psychologen hin, die dann in Papageienkostümen mit Musikinstrumenten bewaffnet sind. Das sieht freakig und schrill aus. Als die Widerstandskämpfer wie bisher Soldaten in Uniformen aus dem Westen sahen, haben sie das immer wieder mit fiesen "Kreuzrittern" assoziiert. Wenn die Helfer als Freaks in schrillen Kostümen kommen, bleiben die Terroristen ruhig !"

Merkel :"Eine großartige Idee !"

miao
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

3ter Teil :

Poldi :"Was möchtest du als neue Bundesprinzessin noch alles verändern ?"

Estefania :"Als kommen wir zum Thema "gestiegene Spritkosten !"

Dieter :"Da bin ich mal gespannt !"

Merkel :"Subventionen ?"

Estefania :"Also wir müssen weg von fossiler Energie. Ab sofort produzieren die Autofirmen Elektroautos und bauen alle existierenden Normalfahrzeuge um ! Und zwar kostenlos für die Kunden !"

Merkel :"Wie ? Kostenlos ?"

Estefania :"Richtig gehört, Frau Kanzlerin ! Was vor 60 Jahren in Westreuropa möglich war, müßte auch heute möglich sein !"

Schweini :"Vor 60 Jahren wurde Otto Waalkes geboren und wir hatten die Währungsreform und den Wiederaufbau der zerstörten Städte. Was gabs sonst ?"

Estefania :"Vorher Zerstörung und dann Wiederaufbau der Produktionsstätten. Also ich meine, dass die Fabriken ihre Produktion in Rekordzeit umstellten - es wurden nun nicht mehr Waffen, sondern lebenswichtige Güter hergestellt."

Merkel :"Also innerhalb eines Jahres E-Autos herstellen ?"

Estefania :"Richtig ! Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Und die Umrüstung der Normal-PKWs auf Hybridfahrzeuge mit einem Verbrauch von weniger als 3 Litern ist zwingend ! Und wer bezahlt die Firmen, die das kostenlos machen werden ? Dafür nehmen wir die Kohle aus dem Spezialfond !"

Merkel :"Was ist ein Spezialfond ?"

Naddel :"Alle reichen Ganoven und Betrüger werden enteignet und die vielen Milliarden wandern in den Spezialfond !"

Frau Schmidt :"Strom kommt aus der Dose ! Und wer provoziert den Strom ? AKWs ? Kohlekraftwerke ?"

Estefania :"Richtig geraten."

Naddel :"Richtig, Frau Schmidt ! Der Strom kommt aus der Dose ! Aus der Steckdose !"

Verona :"Aber Strom muß energietechnisch erzeugt werden ! Dazu braucht es AKWs und Kohlekraftwerke oder auch Windräder und Solarenergie !"

Estefania :"Richtig ! Aber ein Elektroauto ist kein rollender Molotov-Cocktail wir die herkömmlichen Autos ! Du kannst nach einem Unfall nie verbrennen, oder ?

Naddel :"Genau ! Und woher nehmen wir den Strom für die neuen Autos ?
Die Politiker finanzieren jedem Haushalt einen ausgebauten Keller mit je einem riesigen Hamsterlaufrad - so ungefährt 3 Meter hoch. Und in jedes dieser Laufräder wird ein Bär gesteckt, der Tag und Nacht laufen muß und dadurch kostengünstig Strom erzeugt. Wer keinen Knut oder Teddy besitzt, kann auch 4 kleinere Laufräder zur Stromerzeugung benutzen und seine Schäferhunde einsetzen. Oder 15 Räder für 15 Katzen !"

Dieter :"Oder 1000 Laufräder mit 1000 Mäusen ! Was für eine bekloppte Idee !"

Merkel :"So schlecht finde ich diese Überlegung garnicht !"

Schweini :"Unfassbar !"

Naddel :"Wir stecken Dieter in ein Laufrad !"

Poldi :"Alles sehr witzig !"

Sarkozy :"Macht euch fertig, steigt in meinen Rolls und ab gehts zur Party !"

ciao, euer Kükator
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Und hier mal wieder eine Fortsetzung der Story :
Abenteuer auf Langeoog :

Und hier der 9te Teil !
Und nun ging die Sommersaison 1978 zu Ende.
Im Oktober verließen zahlreiche Angestellte das Hotel Germania und das Jever-Faß im Hotelkeller.
Anfang November blieben nur noch der Chef und Küchenchef Günther, Jungkoch Andreas, Halil und Kafir, Moni, Petra2 und Gaby aus Aurich, Gero und ich.
Vorrübergehend kamen Ende Oktober noch eine neue Buffetcheffin und ein Schweizer Koch für einige Wochen.
Nach einigen Etüden in Sachen "Schmusetherapie" endete meine Freundschaft mit Ulrike vom Haus Herfordia.
In der ersten Novemberwoche ging auch Geros Zeit im Jever-Faß als Geschäftsführer zu Ende. In dieser Woche war eigentlich nach Feierabend täglich Party und wir kamen aus dem Suff überhaupt nicht mehr heraus. Gero, Willy und ich versackten meistens in den Lokalen "Bierzapfen bei Gino", "Cafe Meiners"(wurde 1979 abgerissen) oder in der "Givtbude" und in der "Insel".
Am 8.11. ging ich wie an jedem Morgem verkatert ins Jever-Faß zum Aufräumen und Reinigen der Theke.
So gegen 10.oo kam ein Anruf aus Lüneburg :
Mein Pflegevater war gestorben. Das war natürlich ein schwerer Schock und mein Chef schickte mich bis Ende Dezember nach Hause.
Es folgten traurige Wochen in Lüneburg bei meiner Pflegemutter.
Etwas schöner wurde es erst, als ich im Dezember für eine Woche zu meiner Tante nach München fuhr, von wo aus ich u.a. eine Fahrt auf die Zugspitze machte.
Ende Dezember gings wieder auf Insel.
Wir ahnten noch nicht, dass wir eine meteorologische Sensation erleben sollten.
Noch am 27.12. herrschte Langeooger Durchschnitts-Winterwetter mit Regen und viel Wind.
In der Nacht schlief ich wie immer in meiner Dachkammer ein und so gegen 4.oo morgens wurde ich von einem seltsamen Geräusch am Fenster geweckt. Der Wind schleuderte von Osten her kleine Glasmurmeln prasselnd gegen das Fensterglas. Die zusätzlichen Wassertropfen froren sofort an der Scheibe fest. Dann wurde es wieder ruhig und ich schlief ein.
Als es ich gegen 8.oo in der Dämmerung aufwachte und aus dem Fenster schaute, sah ich unser Dorfzentrum in eine weiße Dünenlandschaft verwandelt, wie ich es zuvor nur auf der Zugspitze gesehen hatte.
Ein Jahrhundertblizzard tobte über der Insel und über Norddeutschland.
Das war natürlich ein Erlebnis.
Bis Anfang Januar war Langeoog von der Außenwelt abgeschnitten. Zum Glück hatten wir im Hotel viele Vorräte und so gingen der Betrieb und auch die Sylvesterfeier mit zahlreichen Gästen gut über die Bühne.
Am 4.1. fuhren wieder Schiffe ans Festland durch das Packeis und nun wurden alle Hotel-Azubis nach Hause geschickt, denn ein paar Tage später begann für uns der Blockunterricht (Berufsschule) in Emden.

ciao, euer Kükator

Merkel :"Der Kükator hat ja schon einiges erlebt in seiner langen Geflügelexistenz !"
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Der Kükator auf Langeoog - Teil 10
Chaos in Emden.
Und nun spielte sich der Tagesablauf so ab :
Morgens in der Herberge aufstehen, im Saal mit den insgesamt knapp 100 weiblichen und männlichen Azubis frühstücken, durch den Schnee zur Berufsschule laufen, dort den Unterricht über sich ergehen lassen, mittags Pause und dann rüber in Hertie-Restaurant zum Essen, danach nochmal ein bis 3 Stunden Unterricht im Wachkoma, nachmittags noch in der Stadt rumbummeln und Platten hören, zum Abendessen in die Jugendherberge, dann wieder los in die Innenstadt, er folgte eine regelmäßige Kneipen- und -Discotour zuerst zum Kiosk (Jägermeister-Flachmänner kaufen), dann ins "Appelboom", später ins "Holtenpoort" und zum Schluß in die Travolta-Disco "Madison", wo sich besonders die Damen im Discolady-Look auf der Tanzfläche amüsierten.
Später abends gings dann wieder in die ungeliebte Herberge. Wir waren bei den Verantwortlichen unserer Unterkunft alles andere als beliebt und so wurden wir alle Ende Januar rausgeschmissen und mußten dann von der Handelskammer in Privathotels der Stadt untergebracht werden, sehr zu unserem Vorteil. Denn die Kohle dafür brauchten wir nicht zu bezahlen ! So kam ich mit ca. 15 Azubis im Hotel "Germania" in der nördlichen City unter. (Germania war ja auch der Name meines Langeooger Ausbildungsbetriebs).
Der Hotelchef war sehr tolerant und wir konnten dann nachts solange ausgehen, wie wir Lust hatten.
Außerden konnten sich Jungs und Mädchen ungehindert gegenseitig auf den Zimmern besuchen.
Am 13.2. erlebten wir die 2te Schneekatastrophe in Emden und hatten jedenfalls unseren Spaß mit den meterhohen Schneeverwehungen. Die Schule fiel fast eine Woche aus und ich fuhr für einige Tage mit einem Polarzug von Emden nach Lüneburg in 9 Stunden !(normal 3 Std.)
Mitte März ging der erste Berufsschulblock zu Ende mit einer großen Party. Am letzten Tag fielen nochmal 20 cm. Schnee bei 8 Windstärken.
Zurück auf der Insel erwartete mich eine turbulente Saison.
Wir bekommen neue Kollegen, u.a. den Koch-Azubi Ralf aus Bremen, ins Jever-Faß die Kellnerin Helga Haxn und den Kellner Kurt ebenfalls aus Österreich, die neue Geschäftsführerin Marianne mit ihrer als Azubi arbeitenden Tochter Elke, ferner noch Willem (aus Erkelenz) und Mary, im Frühsommer noch den Koch Holger usw.
ciao, euer Kükator
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Prinzessin für den Kükator gefunden?!

Beitrag von Airsoul »

Heda, Herr Küko!

Bei der Eierspeisshow am Ostermarkt in Raabs an der Thaya würden Sie sich bestimmt blendend - auch im engl. Wortsinne des sich Einfügens - amüsieren. Würde mich wundern, wenn die dort performende "Angelina" nicht wie die Faust aufs Auge Ihres Prinzessinnensuchprofils passt. Vorgestellt wurde das Event hier bei Willkommen Österreich, bzw. einfach aufs Bild klicken:

Bild
Eines Tages, eines Tages... the day will come.
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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Schönes Foto ! Läßt sich leider nicht vergrößern und die dazu gehörende Österreich-Seite streikt !
Sollen das Kükatorinnen sein oder handelt es sich eine Gruppe von Gift-Entsorgern in gelber Schutzkleidung ?

Abenteuer auf Langeoog :

Fortsetzung : Kükator als Azubi auf Langeoog 1979

Im Mai wurde unser Jever-Faß-Personal vorübergehend durch ein musikalisches Ehepaar aus Gronau verstärkt.
Anfang Mai mußte ich in der Personaletage mein kleines Einzelzimmer verlassen und stattdessen mit dem Koch Ralf ein größeres Zimmer teilen, was mir anfangs schwer fiel.
Im selben Monat bekam der 17-jährige Juniorchef und Oberfreak Olli von seinen Eltern eine E-Gitarre geschenkt, sehr zur Freunde aller übrigen Arbeitskollegen. Anfangs brachte ich ihm einige Gitarrengriffe bei, später lernte er seine Solos selbst. Schon bald dröhnten Jimy-Hendrix-Riffs durch ganze Hotel und auch meine schrecklich quakende Bluesstimme röhrte über die halbe Insel.
Bei dem schönen Frühlingswetter verlegten wir bald unsere schrägen Musiksessions nach draußen sehr zum "Enthusiasmus" der meisten Insulaner und Hotelbesitzer. Einmal setzten Olli und ich uns vor das "Cafe-Leiß" und machten einen wilden Sound. Plötzlich sprang ein Kellner mit eine Eimer Wasser aus dem Lokal. Olli wurde naß, ich selbst blieb fast trocken und die Instrumente kamen unbeschadet davon.
Der Kellner war Harry Hirsch !

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Re: KÜKEN sucht FRAU

Beitrag von Freiburger Satire-Küken »

Hallo erstmal !

Abenteuer auf Langeoog : Teil 11

Der Sommer 1979 sollte noch verrückter werden. Ende Mai gingen Olli, einige Azubi-Frauen, das Mädchen mit dem Spitznamen "Eule" von einem anderen Hotel und ich ins Inselkino, um uns den Straßenfeger "Eis am Stiel - Teil 1" anzuschauen.
Nach der Vorstellung lernten wir ein Hausmädchen namens Etta aus Dornum (Ostfriesland) kennen und sowohl Olli als auch ich verliebten uns in sie.
Am Ende war Olli der schlauere Eroberer und ich hatte das Nachsehen. Die Beiden blieben aber nur für ein paar Wochen zusammen und eines Tages schenkte sie Olli eine neue Gitarre, sodass er jetzt außer einer Stratocaster auch eine Konzertgitarre besaß.
Im Juni bekam die Beziehung Risse und Olli wollte einen Vertrauenstest machen.
Er weihte mich in den Plan ein und wir inszenierten ein Grusel-Volksschauspiel im Inselwald (a´la Edgar Allan Poe).
Etta tappte in die Falle und gruselte sich ein wenig. Wenn ich heute daran zurückdenke ? Schrecklich alberne und debile Aktion. Das Mädchen hatte sich aber schnell wieder beruhigt.
Warum aber die Gruselaktion im Inselwald ? Weil sich wenige Wochen zuvor ein ehemaliger Internatsschüler in jenem Walde erhängt hatte.
Ab Ende Juni hatte ich immer wieder große Chancen, auf einer der vielen Strandparties das Herz einer neuen jungen Dame zu erobern.
Leider war ich oft zu schnell angetüddelt und verfiel dabei in meine langweilende Laber-Monolog-Phase. Dazu spielte ich auf der Gitarre meist nervige Songs.
Anfang Juli erschien die absolute Traumfrau Valerie auf der Insel. Sie kam aus London, war aber in Paris und Tel Aviv aufgewachsen und wollte eine Saison lang in unserem verrückten Hotel arbeiten !
Ich war hoffnungslos verknallt.
Mit meinem damals schrecklichen, englischen Dialekt begann ich mit ihr zu kommunizieren - weiß bis heute nicht, wie das auf sie wirkte.
Schon nach einer Woche war sie von unserem Betrieb restlos genervt und verschwand von der Insel. Danach war ich sehr traurig, aber am 12.Juli sollte ich ein unvergessliches Konzert im Jever-Faß erleben.

Es war eine Party des Hotelpersonals im Jever-Faß und ich wollte dort ein wenig Musik machen. Vor und während meines Auftritts leerte ich mehrer Gläser Wodka-Lemon.

Merkel :"Was waren Sie damals für ein verrückter Lümmel, Herr Kükator !"

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