Ein ähnliches Massaker scheint sich Jahr für Jahr in Münster abzuspielen, allerdings an näheren Verwandten:
http://nocompromise.org/covance_underco ... frame.html
Selbst wenn man eine ordentliche Portion Tierschützerjargon abzieht - es ist zum kotzen.
Fünf Monate lang arbeitete ein Aktivist der BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection - Britische Vereinigung zur Abschaffung von Tierversuchen) namens »Markus« als Laborassistent bei dem Unternehmen Covance in Münster. Dieses Labor testet fast ausschließlich an nicht-menschlichen Primaten. Es besitzt annähernd 2000 Makaken-Affen (Macaca mulatta), Langschwanz-Makaken (Macaca fasicularis) und gewöhnliche Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus) zur Testung von Toxizität.
Diese Covance-Niederlassung ist wahrscheinlich einer der größten Verbraucher von nicht-menschlichen Primaten für Tierversuche in ganz Europa.
...
Es war eine zermürbende Herausforderung für ihn, in eine Welt einzutauchen, wo Tiere mit herzloser Gleichgültigkeit behandelt, von den Mitarbeitern gequält, voneinander getrennt, isoliert in kalten Käfigen gehalten und gewaltsam mit Pharmaka vollgepumpt werden, bis sie schließlich sterben.
...
Weltweit bietet Covance jede erdenkliche Methode zur Vergiftung von Tieren an. Beim Lesen der Liste der »Angebote« wird einem übel. Sie beinhaltet akute, teil-chronische und chronische Vergiftung, Vermehrungs-Toxikologie, Neurotoxizität und sogenannte »Spezialangebote«, wie Inhalations-Vergiftung, Primaten-Vergiftung, permanente Infusions-Studien und Augen-Vergiftungs-Studien.
Sobald eine Prozedur vorüber ist, sieht man Techniker, die die Tiere buchstäblich in ihre Käfige zurückschmeissen, insbesondere, wenn sie sich während eines Versuches nicht unterwerfen. Ein armes Äffchen erlitt duch die gewaltsame Fixierung einen Armbruch. Man kann sie auf dem BUAV Video alleine in ihrem Käfig sehen, wie sie auf ihrem winzigen Holzstückchen balanciert und ihr gebrochener Arm schlaff an der Seite herunterhängt.
Die Affen werden oft durch Mitarbeiter ohne jeglichen Gedanken an ihr Wohlergehen vorgeführt. An nur einer Extremität baumelnd, hing das gesamte Gewicht des Tierkörpers am Handgelenk, was Verletzungen und das Auskugeln der Schulter zur Folge haben kann. Ein Techniker wurde gefilmt, wie er einen Flur entlanglief mit einem Affen wie einen Kartoffelsack über seine Schulter hängend.
Eine etwas polemische, da "kunstvoll-schockierend" gedachte Seite zu dem Thema finden sie
hier. Spaß macht es allerdings nicht.
Dürer? Hab ich nie gelesen.