Schildkrötenexkurs: Der Tod von Timothy

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Der Korrektor
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Schildkrötenexkurs: Der Tod von Timothy

Beitrag von Der Korrektor »

Wenn bei den Enten gerade alles ruhig ist, könnte sich die Entenpolizei ja vielleicht einmal mit folgendem Fall beschäftigen:

Schildkröte Timothy mit 160 Jahren gestorben:
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1081334697713

London - Der älteste «Einwohner» Großbritanniens, die Schildkröte Timothy, ist im Alter von rund 160 Jahren gestorben. Timothy lebte seit mehr als 100 Jahren auf Powderham Castle bei Exeter.
Nach Angaben des Burgverwalters Tim Faulkner war die bekannte Schildkröte wie immer im Februar aus dem Winterschlaf erwacht, jedoch mit einer Erkältung und Schwierigkeiten beim Atmen. Am vergangenen Wochenende sei sie dann entschlafen. Nun werde Timothy im Rosengarten, wo er die vergangenen Jahrzehnte lebte, begraben.

Timothy war 1854 auf einem geenterten portugiesischen Piratenschiff von John Courtenay Everard, Kapitän der britischen Marine, gefunden worden. Fortan «diente» das Tier auf mehreren Kriegsschiffen als Maskottchen. Erst 1892 ging die Schildkröte von Bord und auf Powderham Castle in Rente. Bereits seit einigen Jahren kroch sie im dortigen Rosengarten mit einem kleinen Schild auf dem Rücken herum, auf dem zu lesen war: «Mein Name ist Timothy. Ich bin sehr alt - hebt mich bitte nicht hoch.» (dpa)
Hat da vielleicht doch der Burgverwalter nach dem Motto "Es kann nur einen Tim auf Powderham Castle geben!" nachgeholfen? Hat jemand Timothy hochgehoben? Oder war noch eine offene Piratenrechnung mit im Spiel? Ich glaube, hier bleiben noch viele Fragen offen.

Gruß vom Korrektor

Nachtrag:
Vielleicht hat sich das Tier ja auch einfach wegen des albernen Schilds auf seinem Rücken zu Tode geschämt ...
Es war die Personifikation und Inkarnation des Grauens, des Abartigen, des Anderen. Doch bevor er diesen Gedanken vertiefen konnte, riss ihm das Monster gemütlich schmatzend den Kopf ab.
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herr mattes
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Re: Schildkrötenexkurs: Der Tod von Timothy

Beitrag von herr mattes »

Der Korrektor hat geschrieben: Nachtrag:
Vielleicht hat sich das Tier ja auch einfach wegen des albernen Schilds auf seinem Rücken zu Tode geschämt ...
Aber praktisch ists schon, wenigstens müssen die Hinterbliebenen keinen Sarg bezahlen... Kopf rein, fertig!

Mein Beileid,
hm
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Der Korrektor
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Re: Schildkrötenexkurs: Der Tod von Timothy

Beitrag von Der Korrektor »

Das ist natürlich richtig ... aber nicht dass wir uns missverstehen, mit dem "albernen Schild" meinte ich natürlich nicht dasjenige, was die Schildkröte von Natur aus mit sich trägt, sondern das Schild auf dem Schild, auf dem stand: "Mein Name ist Timothy. Ich bin sehr alt - hebt mich bitte nicht hoch."

Gruß vom Korrektor
Es war die Personifikation und Inkarnation des Grauens, des Abartigen, des Anderen. Doch bevor er diesen Gedanken vertiefen konnte, riss ihm das Monster gemütlich schmatzend den Kopf ab.
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ruffel
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Elefanten sind doch auch sowas wie Enten und Schildkröten

Beitrag von ruffel »

Argentinien/Tiere

Argentinische Polizei tröstet depressiven Zirkuselefanten

Buenos Aires, 15. April (AFP) - Eine schwere Aufgabe hat die Polizei des argentinischen Ortes Recreo Sur übernommen: Bei den Beamten wurde ein Zirkuselefant abgegeben, der depressiv geworden war, weil er nicht mehr in die Manege durfte. Da im nordostargentinischen Verwaltungsgebiet Santa Fé der Auftritt von Tieren bei öffentlichen Veranstaltungen verboten sei, habe der Zirkus die Nummer des Elefanten streichen müssen, erklärten die Behörden am Mittwoch.

Wenig später hätten Tierärzte bei dem 41 Jahre alten Tier, das sein ganzes Leben im Zirkus verbracht habe, "Stressreaktionen" festgestellt. Manager und Behörden
seien übereingekommen, den Elefanten vorübergehend aus seiner gewohnten Umgebung zu nehmen und der Polizei zu überlassen. Die Polizisten und Kinder von Recreo Sur versuchen nun, den schwermütigen Elefanten mit Leckerbissen wieder aufzupäppeln.

lat/mey/ju
Das gigantische Werk unseres Paprikahuhns in den Stürmen des Chats sichern und vollenden zu helfen, ist schönste Aufgabe und höchste Pflicht aller Wussows.
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Der Korrektor
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Re: Elefanten sind doch auch sowas wie Enten und Schildkröte

Beitrag von Der Korrektor »

ruffel hat geschrieben:Die Polizisten und Kinder von Recreo Sur versuchen nun, den schwermütigen Elefanten mit Leckerbissen wieder aufzupäppeln.
Das ist natürlich eine Gratwanderung, aus dem schwermütigen Elefanten soll ja nicht ein zwar fröhlicher, aber übergewichtiger Elefant werden, sonst müsste man ihm so lange Joy Division vorspielen, bis er wieder abnimmt.

Das Verhalten der Entenpolizei, Unterabteilung Elefantenpolizei, sowie ihrer Unterabteilung minderjährige Entenpolizeielefantenpolizeihelfer und -helferinnen ist dabei prinzipiell aber zu begrüßen. Es gilt nur sicherzustellen, dass die Leckerbissen nicht von Sponsoren stammen, die das Tier für sich zu gewinnen trachten, um es für ihre finsteren kommerziellen Projekte einzuspannen. Sonst wird der Elefant wieder schwermütig.

Freundlichen Gruß,
Korrektor
Es war die Personifikation und Inkarnation des Grauens, des Abartigen, des Anderen. Doch bevor er diesen Gedanken vertiefen konnte, riss ihm das Monster gemütlich schmatzend den Kopf ab.
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