Dschungel-König wurde seine Durchlocht Costa Cordalis.
Ich habe immer für Caroline Beil gestimmt. Wer noch?
StepStone hat geschrieben: Sehr geehrter StepStone-Nutzer,
würden Sie sich angesichts Zlatko und Co. nicht auch über eine Anhebung des "Big Brother"-Niveaus freuen? Endemol ist gerade dabei, Ihnen diesen Wunsch zu erfüllen: Gemeinsam mit StepStone sucht der Fernsehproduzent nach Kandidaten mit hervorragender Ausbildung, die in der Sendung "Big Brother" mitspielen wollen. Und weil sich die hohe Qualifikation der StepStone-Kandidaten herumgesprochen hat, sucht Endemol seine akademischen TV-Stars online exklusiv bei StepStone, dem Spezialisten für Fach- und Führungskräfte.
Nehmen Sie in der neuen Staffel im März die Verantwortung für Niveau und Eloquenz selbst in die Hand:
Wenn Sie über ein breites Wissensspektrum verfügen und ein Teamplayer sind, bei dem dennoch die Führungsqualitäten nicht zu kurz kommen, steht Ihrer Karriere nichts mehr im Wege. Lassen Sie sich die Chance auf einen Millionengewinn nicht entgehen und bewerben Sie sich jetzt.
Sollte Ihnen das alles zuviel Glamour und Rampenlicht sein, dann tun Sie doch Ihren Freunden einen Gefallen: Sie können jederzeit diese Anzeige weiterempfehlen.
Ob Sie sich nun für oder gegen Fernsehkarriere und Millionen entscheiden:
Als topqualifizierter Kandidat sind Sie bei StepStone in jedem Fall genau richtig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr StepStone Team
Sehr spannend, dass sie das ansprechen, sehr geehrte/r herr/frau Mirman. Ich hatte das wirklich unzweifelhafte glück, im vergangenen jahr gleich drei inszenierungen von kafkas hungerkünstler beiwohnen zu dürfen. Und von der tatsache abgesehen, dass ich mich jedesmal fürchterlich alt, fett und hässlich fühlte, birgt die thematik doch eine extreme aktualität. Sehr spannend. Was müssen wir heutzutage noch bieten, um überhaupt wahrgenommen zu werden? Was müssen wir sagen, zeigen, tun, um nicht in der versenkung des un-erwähnten zu versickern? Sehr spannend, sehr spannend. Bitte erzählen sie mehr dazu; ich lauscheEugene Mirman hat geschrieben:alternativen? gerne: finde, es ist an der zeit, das ehrliche vergnügen des guten alten hungerkünstlers wieder einzuführen. ich jedenfalls erinnere mich gerne an damals, als onkel zwiesel uns kinder mit zum marktplatz nahm, wo stets einer im zwinger darbte und sich das wenige fleisch vom finger lutschte. das war thrill, und nicht wie einer seine brille verliert! könnte nicht lisa fitz zum beispiel - im wanderkäfig, von fußgänger zu fußgängerzone?
begeistert:
E.M
jau, aber diesmal bitte auch über 40 Tage hinaus!an der zeit, das ehrliche vergnügen des guten alten hungerkünstlers wieder einzuführen
Das gab's in Wien schon. Eine Schlingensief-Aktion, glaube ich.Wir sperren infach 12 Asylanten, . . .
gestern auf einem liveact von mistakeman gewesen, in dessen vorprogramm eine gehirnoperation als visual lief. prekär: es waren keine bilderschnipsel à la "visuals dürfen keine geschichte erzählen" sondern die ganze op von anfang bis ende mit detailaufnahmen von schädelkanten und anschließender hinrwaage. definitiv das fallen einer schamgrenze, die weit über stahnkes darm hinausreicht. das innere eines menschlichen kopfes als club-beleuchtung... meine begleitung starrte konzentriert ins glas. "abgeschmackt" murmelte sie und rauchte stark. ich hingegen habe blut geleckt...erwäge ein zweitstudium medizin.Verkatert hat geschrieben: Was müssen wir heutzutage noch bieten, um überhaupt wahrgenommen zu werden? Was müssen wir sagen, zeigen, tun, um nicht in der versenkung des un-erwähnten zu versickern? Sehr spannend, sehr spannend.
guter ansatz. ihre these vom als bedroht empfundenen alltag erklärt auch das revival des horrorfilm-genres, das mir nach dem genuß der neuauflage vom texas chainsaw massacre plötzlich offenbar wurde. den realen existenzängsten, die ja leider allzu verschwommen und unbegrifflich daherkommen, stellt die kulturindustrie die blanke furcht mit gesicht gegenüber: leatherface! endlich wieder wissen, wovor man angst hat.Adorno hat geschrieben:Tja, das kann man so oder so sehen, nichtwahr. Aber ich glaube, irgendwo einmal geschrieben zu haben, dass die Fixierung auf das Allgemein-Menschliche in der Kulturindustrie gerade dann seine Hochzeit hat, wenn eben dieses radikal zur Disposition steht.