Schwanenküken hielt Polizei in Atem

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schickelhube
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Schwanenküken hielt Polizei in Atem

Beitrag von schickelhube »

POL-ME: "Mein lieber Schwan !" - Mettmann - 0206030


[05.06.2002 - 09:35 Uhr]

Mettmann (ots) - Von einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz
berichtete heute der Dienstgruppenleiter der Mettmanner Polizei,
Polizeioberkommissar Karsten Ingenhoven. Am Dienstagabend des
04.06.2002, gegen 17.00 Uhr, riefen besorgte Bürger die Polizei zum
Goldberger Teich in Mettmann, weil sie beobachtet hatten, dass sich
im Uferbereich des Teiches, in Höhe des Einganges zum Mettmanner
Freibad, ein Schwanenküken in hilfloser Lage befand. Offensichtlich
hatte sich das Jungtier im Ufergestrüpp verfangen und konnte sich
nicht mehr selber befreien.
Da sich das Küken ca. 70 cm entfernt vom Ufer im dort sehr
morastigen Gewässer befand gestaltete sich die Rettungsaktion der
Mettmanner Polizei, welche mit zwei Streifenwagenbesatzungen
erschienen war, sehr schwierig. In unmittelbarer Nähe des Kükens saß
Mutter Schwan in ihrem Nest mit weiteren Küken und auf noch nicht
ausgebrüteten Eiern. Davor auf dem Teich schwamm Vater Schwan und
zeigte mit Gebärden und lautem Fauchen, dass er nicht begeistert war
vom Einsatz der Polizei. Da das Küken aber offensichtlich bereits
vollkommen ermattet war und schon zeitweise mit dem Kopf unter
Wasser geriet wurden trotzdem sofortige Rettungsmaßnahmen
eingeleitet. Schuhe und Strümpfe ausgezogen, Hosenbeine
hochgekrempelt – so begaben sich die Beamten in den Teich und
versanken sofort wadentief im Morast. Gleichzeitig ging Vater Schwan
zum Angriff über, nicht ahnend, dass man seinem Kind nur helfen
wollte. Die Angriffe waren so heftig, dass die Rettungsaktion
zunächst unterbrochen und dann erst mit Unterstützung von zwei
Bediensteten der Mettmanner Feuerwehr fortgeführt werden musste. In
hervorragender Zusammenarbeit wurde ein Baustellenzaun aus dem
näheren Umfeld in den Teich gesetzt und damit die ausgewachsenen
Schwäne von dem hilflosen Küken getrennt. Dann konnte das Küken
endlich aus dem Unterholz geschnitten werden. Es hatte sich dort
mit einem Beinchen in einer dünnen Kunststoffschnur (vermutlich
Angelschnur) verwickelt, welche mit dem astreichen Ufermorast und –
gestrüpp verwickelt war.
Wieder am „sicheren Ufer“ angelangt konnten die Retter von Polizei
und Feuerwehr die dünne Schnur vom Beinchen des Jungtieres entfernen
und dem kleinen Schwan wieder die Freiheit schenken, indem es zu
seiner Familie zurück auf den Teich gesetzt wurde. Einige der
anwesenden Bürger spendeten spontanen Beifall und bedankten sich
persönlich bei den Kräften der Rettungsaktion. Größter Dank für die
Retter war allerdings das freudige Geschnatter der Schwanenfamilie
auf dem Teich. So konnte der ungewöhnliche Rettungseinsatz gegen
18.00 Uhr glücklich beendet werden, nachdem auch der Bauzaun wieder
an seinen ursprünglichen Platz zurückgestellt worden war.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Kreis Mettmann


http://www.presseportal.de/story.htx?nr=354097

mhm der link war falsch oder die referenzen verschieben sich im pressportal, naja jedenfalls kann man es zur zeit hier finden:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=353936




schickelhube
Zuletzt geändert von schickelhube am 6. Jun 2002, 02:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Kostedde
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... und anschließend

Beitrag von Kostedde »

Anschließend an die gelungene Rettungsaktion ging das Team zu einem feierlichen Mittagsessen in das Restaurant "Shanghai". 4 X Ente süß sauer. Mit Morcheln. Und dem üblichen China Schmodder.

In Gewissenskonflikte kamen unsere Entenretter nicht, da es sich eh nur um gebratenes Dackelfleisch handelte.
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Pelzer
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Beitrag von Pelzer »

am besten finde ich das "sichere ufer", das der polizeiberichtschreiber ja ganz zu recht in "gänsefüßchen" gesetzt hat, ist es doch keineswegs "sicher", dieses "ufer"! was da erstmal auf dem "ufer" alles passieren kann (evtl. mit dem bauzaun), man mag es sich gar nicht ausmalen. spitz paß auf!
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schickelhube
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ergaenzung

Beitrag von schickelhube »

ja wie oben schon berichtigt war der link falsch, bzw. wurde der verweiss nachtraeglich geaendert. ich glaube mich zu erinnern das die meldung auch zweimal also doppelt in der uebersicht auftauchte. die doppelung wurde wohl herausgenommen und so kam es das der link nicht mehr auf meine quelle verwies. aber nun ists ja richtig gestellt.
dabei fiel mir auf das dort sogar noch ein bild zu sehen ist.

<a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr ... k&id=15024[/img]</a>
Quelle: Polizei Mettmann

orginal Bildunterschrift/Caption:
Vater-Schwan kann seinem gefangenen Küken nicht helfen.



der link zur quelle ist hinter dem bild und ein vom anbieter presseportal sogenannter <a href="http://www.presseportal.de/perl/showbin ... ownload</a> genau hier.
schickelhube
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Guido Westerwelle
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Zu spät...

Beitrag von Guido Westerwelle »

Um Himmels Willen! Wie konnte das passieren?

Pressebericht der Kreispolizeibehörde Gütersloh vom 20. März 2002


Feuer im Kükenstall – 30 Tiere verbrannt
Rietberg-Westerwiehe. Heute Mittag (20.03.) gegen 12.30 Uhr brach auf dem Gelände einer Geflügelfarm an der Stienhöferstraße in einem Anbau mit Küken ein kleiner Brand aus. Durch das Feuer verbrannten zirka 30 Küken, der Großteil der Tiere blieb jedoch vom Feuer verschont. Es entstand starke Qualmentwicklung, die Feuerwehr hatte den Brand aber schnell unter Kontrolle. Als Brandursache kommt möglicherweise ein defekter Heizstrahler unter der Decke des Anbaus in Frage. Die Ermittlungen dauern noch an. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Euro.

http://www.polizei-gt.de/pb20_03_02.html[img][/img]
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palazzo
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Beitrag von palazzo »

damit hier nicht pausenlos neue stränge eröffnet werden, habe ich mal diesen hier "rausgefischt".
polizeipressestelle eutin hat geschrieben: Eutin - Schwan von Angelschnur befreit

Eutin (ots) - Das Drama um einen Schwan auf dem Großen Eutiner
See, der eine Angelschnur verschluckt hatte, fand am Dienstagabend
ein glückliches Ende. Das Tier hatte tagsüber schon Aufsehen und
Mitleid erregt, als es mit der aus dem Schnabel hängenden Schnur mit
einem Angelhaken daran in der Stadtbucht herum schwamm. Die beiden
Fischer Sabine und Helmut Schwarten lockten mit Unterstützung einer
Gruppe Eutiner Feuerwehrleute mit Schlauchboot den Schwan mit Futter
in die Nähe der Bootsanlegestelle. In einem günstigen Moment ergriff
Helmut Schwarten das Tier am Hals. Dabei fiel er ins flache Wasser.
Ihm zur Hilfe eilte Polizeioberkommissar Dieter Steuck. Mit vereinten
Kräften hielten sie den sich wehrenden Schwanenmann fest. In eine
Decke gehüllt wurde er mit einem Streifenwagen in das Tierheim
Beuthiner Straße gebracht. Dort gelang es dem Tierarzt Dr. Sach, die
über einen Meter lange Schnur aus dem Schlund zu ziehen. Am Ende der
Schnur fand er Fischreste und Gräten, die sich verwickelt hatten.
Danach wurde der Schwan zum Eutiner See zurückgebracht, wo ihn sein
Weibchen schon sehnlichst erwartete.
ihr palazzo.
"jeder muß sich selbst austrinken wie einen kelch!" c. morgenstern
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